Berufliche Integration

Gemeinnützige Beschäftigungsprogramme

Die Beschäftigung dient als Sprungbrett für die berufliche Integration. Deshalb organisiert Asyl Berner Oberland mit verschiedenen Partnern sogenannte gemeinnützige Beschäftigungsprogramme. Beispiele für solche Programme sind die Wanderwegpflege, die ÖV-Reinigung, Waldarbeiten, Mithilfe in gemeinnützigen Einrichtungen und die Pflege von öffentlichen Anlagen. Die Asylsuchenden nehmen bereits kurz nach dem Eintritt in die Kollektivunterkunft (1. Phase) am gemeinnützigen Beschäftigungsprogramm teil. Die gemeinnützigen Beschäftigungsprogramme sind eine Lösung, von der alle profitieren. Einerseits dienen die Programme der Allgemeinheit, andererseits haben die Asylsuchenden eine sinnvolle Tätigkeit und sind in einer Tagesstruktur eingebunden.
Partizipieren auch Sie als Gemeinde oder gemeinnützige Institution an diesen Beschäftigungsprogrammen und nehmen Sie Kontakt mit unserer Koordinationsstelle auf:
Tel. 033 552 09 93

Beschäftigung, Bildung, Arbeits- und Integrationsprogramme sind Sprungbretter für die berufliche Integration und einem unabhängigen Leben in der Schweiz.

Integration in den ersten Arbeitsmarkt

In der 2. Phase werden die vorläufig aufgenommenen Ausländerinnen und Ausländern mit verschiedenen Bildungs-, Beschäftigungs-, Arbeits- und Integrationsprogrammen auf die berufliche Integration vorbereitet. Der oder die für sie zuständige Sozialarbeitende begleitet und berät sie bei der beruflichen Integration und sucht mit ihnen nach einer anschlussfähigen Lösung. Dies können zum Beispiel sein: Ausbildungsmöglichkeiten und Praktika, Berufliche Programme oder Eingliederungsmassnahmen. Ziel ist es, die Klientinnen und Klienten möglichst rasch in den Arbeitsmarkt zu integrieren, damit sie von der Sozialhilfe abgelöst werden können. Insbesondere bei den unter 25-Jährigen wird, aufgrund des konzeptionellen Auftrags des Kantons Bern, der Fokus klar auf eine Berufsausbildung gelegt. Deshalb besuchen grundsätzlich alle unter 25-Jährigen das berufsvorbereitende Schuljahr.
Angebote der beruflichen Integration finden Sie hier.

Neben dem Ausüben eines Berufes fällt dem Arbeitsalltag eine sehr wichtige Aufgabe zu: Der Berufsalltag hilft, die lokale Sprache zu lernen, sich nachhaltig sozial zu integrieren und  stärkt das persönliche Selbstbewusst-sein. Die beruflichen Erfahrungen und Ressourcen helfen nicht nur während des Aufenthalts in der Schweiz, sondern auch bei einer allfälligen Rückkehr in das Heimatland.

Sind Sie Arbeitgeber oder Arbeitgeberin und möchten zur beruflichen Integration von Flüchtlingen beitragen? Das Toolkit „Arbeitsintegrationsprogramm für Flüchtlinge“ von Ikea Schweiz gibt Informationen von den rechtlichen Grundlagen bis hin zu Tipps und Tricks, wie es gelingt, als Arbeitgeberin Flüchtlinge beruflich zu integrieren.

Kontaktieren Sie uns um die Möglichkeiten zu besprechen:
Telefon 033 552 09 09
E-Mail kontakttest@asyl-beo.ch

Asyl Berner Oberland ist zudem im Pilotprojekt „Koordination des Asyl- und Flüchtlingswesens im Berner Oberland” (KAFOL) eingebunden. Ziel des KAFOL-Projektes ist es, die berufliche Integration von Asylsuchenden, vorläufig Aufgenommenen und Flüchtlingen zu optimieren und die Zusammenarbeit unter den beteiligten Organisationen des Asyl- und Flüchtlingsbereichs im Oberland (z.B. Verein ABO) zu verbessern. Mehr Informationen zum Pilotprojekt KAFOL finden Sie hier.